Outtasking eine Verbesserung zum Outsourcing.

Outtasking ist besonders im IT-Wesen weit verbreitet und wird vom Prinzip her gerne mit Outsourcing verwechselt. Outtasking hat gegenüber dem Outsourcing jedoch den Vorteil, dass die hohe Abhängigkeit vom Dienstleister weniger stark ausgeprägt ist.

Outtasking

Eine Definition.

Die Begriffe Outtasking und Outsourcing sind sich nicht nur zufällig zum Verwechseln ähnlich. Tatsächlich ist Outtasking eine spezielle Form des Outsourcings. Doch während beim Outsourcing komplette Aufgaben, Verantwortungs- und Kompetenzbereiche an interne oder externen Mitarbeiter abgegeben werden, lassen sich beim Outtasking stattdessen nur einzelne Aufgaben an die internen, aber auch an externe Mitarbeiter delegieren. Daher leitet sich auch das Wort vom englischen „tasks“ ab, was so viel wie Aufgabenbereiche bedeutet. Im Gegensatz zum Outsourcing handelt es sich dabei um eine selektive Aufgabenverteilung, weshalb auch der Begriff „Management Clients“ verwendet wird.

Beispiele.

Outtasking wird von vielen Unternehmen derzeit genutzt, Tendenz steigend, da das Prinzip gegenüber dem Outsourcing viele Vorteile mit sich bringt. Insbesondere innerhalb der IT-Administration ist es so beispielsweise mittlerweile gang und gäbe einzelne Aufgaben externen Dienstleistern zu überlassen (IT Outsourcing). Doch wird das Prinzip auch dann angewandt, wenn zum Beispiel ein Unternehmen ein internes Projekt durchführen will, dazu jedoch kurzfristig nicht auf ausreichend interne Mitarbeiter zurückgreifen kann.

Vorteile.

Outtasking hat in jenem Fall den Vorteil, dass das Projekt dennoch realisiert werden kann, ohne neue Mitarbeiter anzustellen und somit innerhalb der Kostenstruktur auch äußerst variabel bleibt. Zudem erhält sich das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit und erhält zudem die Möglichkeit die Kompetenz des externen Dienstleisters zu überprüfen. Management Client kann damit auch als Beginn einer längeren Zusammenarbeit interpretiert werden, da das Unternehmen aufgrund der guten Zusammenarbeit den Entschluss fassen kann, dauerhaft größere Projekte an externe Anbieter auszulagern. Dabei besteht sogar die Möglichkeit, dass das Unternehmen verschiedene Aufgabenbereiche wiederum in Teilaufgaben zerlegt, um so den jeweiligen Teilbereich an den fähigsten und kostengünstigsten Dienstleister zu vergeben. Nicht nur Kosteneffizienz, sondern auch Kompetenz steht somit im Mittelpunkt dieses Aufgabenmodells. Dabei bleibt nicht zu vergessen, dass das auftraggebende Unternehmen zu keinem Zeitpunkt die Oberaufsicht über die Prozesse noch über die Personalentscheidungen abgibt. Diese Kontrollmöglichkeiten und die vorhandene Flexibilität sind wohl auch die entscheidenden Gründe, warum dieses Modell für Unternehmen so attraktiv ist.

Zusammenfassung der Vorteile:

(+) Abgabe von Aufgaben an günstigsten Dienstleister

(+) Kosteneffizienz

(+) Flexibilität

(+) Permanente Kontrollmöglichkeit des Auftraggebers

(+) Vorherige Kompetenzprüfung des Auftragnehmers

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